Zwei Dosen Kaviar müssen Urlaubs-Rückkehrern belassen bleiben

Wer aus dem Urlaub Kaviar nach Deutschland (oder in ein anderes EU-Land) "einführen" will, der muss dafür eine Genehmigung nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen zur Ein- und Ausfuhr geschützter Arten vorlegen. Geschieht das nicht, so kann die Ware beschlagnahmt werden. Das Finanzgericht Düsseldorf hat jedoch einer Deutschen die Einfuhr von zwei Kaviardosen mit schwarzem Beluga (mit maximal 125 Gramm Gesamtinhalt) zugesprochen, die sie für Familienangehörige aus Teheran mitgebracht hatte. Drei weitere Dosen blieben jedoch beschlagnahmt. (FG Düsseldorf, 4 K 3551/16)




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