Uhren sollten nicht per Brief verschickt werden

Wer entgegen den Beförderungsbestimmungen der Post Uhren in Briefen statt in Päckchen oder Paketen verschickt, der muss damit rechnen, dass er beim Verlust der Sendungen nur den für verloren gegangene Briefe vorgesehenen Schadenersatz (hier: 25 €) erhält. Die Post ist bei Briefsendungen nicht verpflichtet, so genannte Schnittstellenkontrollen durch-zuführen, weil dies bei solchen Massensendungen unter zumutbaren Bedingungen nicht möglich ist. Der Bundesgerichts-hof: "Bei der Briefbeförderung steht die Übermittlung der in dem Brief enthaltenen individuellen Gedankenerklärung im Vorderrund. Beim Versand von Paketen geht es um die Beför-derung der verpackten werthaltigen Gegenstände." (AZ: I ZR 136/03)




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