Richterspruch: Ungenaues muss nicht bezahlt werden

Ist der Richterspruch zur Höhe der Unterhaltszahlung eines Mannes an seine getrennt lebende Ehefrau zu ungenau (hier: "923 Euro unter Anrechnung bereits gezahlter Beträge"), so kann die Frau ihren Anspruch nicht mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers durchsetzen. Das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken stellte fest, dass eine gerichtliche Entscheidung nur dann "vollstreckungsfähig" ist, wenn sie exakt bestimmt ist. (AZ: 6 UF 2/02)




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