Bereits die Entstehung des Werks "gehört" der Verwertungsgesellschaft

Wirbt ein Künstler in einer Zeitung für eine öffentliche Demo-Party, auf der er selbst produzierte Stücke vorstellen und ein Video zu einem Song drehen lassen will, so muss er dafür eine Vergütung an die GEMA abführen. Er kann nicht argumentieren, dass die Zuhörer lediglich Statisten für das Musikvideo darstellten und es sich somit nicht um eine öffentliche Aufführung handele. Die GEMA erwirbt - im Interesse ihrer Mitglieder - bereits Rechte an den Werken der Künstler, sobald sie entstehen. Außerdem profitiert der Künstler als Mitglied der GEMA schließlich selbst von der Ausschüttung der Erlöse. (LG München I, 21 S 18597/05)




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