Nachträglich erworbenes Guthaben zum Teil für den Staat

Ist einer Frau Prozesskostenhilfe gewährt worden und kommt sie bei ihrer Scheidung im Rahmen des Zugewinnausgleichs zu Geld (hier in Höhe von 80.000 €), so hat sie daraus nachträg-lich die durch sie verursachten Prozesskosten zu bestreiten. Sie kann nicht argumentieren, den Betrag für den Kauf eines Haus einsetzen zu wollen und sei deshalb als "Schonvermögen" zu behandeln. Das Oberlandesgericht Koblenz: "Das Prozessie-ren auf Kosten des Steuerzahlers kommt nur als letzte Mög-lichkeit in Frage". (AZ: 13 WF 575/06)




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