Richterliche Hinweise sollten nicht in Frage gestellt werden

Versucht eine Lehrerin, von einer privaten Schule in Hessen in den Bayerischen Staatsschuldienst zu wechseln, was ihr auch durch Klage beim Verwaltungsgericht nicht gelingt, und hat sie in einem Jahr (jeweils anwaltlich unterstützt) insgesamt vier Verfassungsbeschwerden dagegen eingereicht, so kann dem Rechtsanwalt eine Missbrauchsgebühr auferlegt werden (hier in Höhe von 500 Euro), wenn er sogar einen "fürsorglichen" richterlichen Hinweis, dass die Beschwerden "ins Leere gehen" werden, mit einer Verfassungsbeschwerde attackiert. "Dass ein richterlicher Hinweis nicht Gegenstand einer Verfassungsbeschwerde sein kann", dürfe für einen Rechtsanwalt nicht zweifelhaft sein. (Bundesverfassungsgericht, 2 BvR 1435/05)




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