Medien-/Jugendrecht: "Sex and the City" gibt es nicht vor 20.00 Uhr

Ist die Ausstrahlung einer Folge von "Sex and the City" dazu geeig-net, "die Entwicklung von Kindern unter zwölf Jahren im Sinne des Jugendmedienschutzstaatsvertrages zu beeinträchtigen", so darf sie nicht vor 20.00 Uhr ausgestrahlt werden. Vor dem Verwaltungsgericht Berlin wehrte sich der Privatsender ProSieben vergeblich gegen das Urteil der Kommission für den Jugendmedienschutz, der - besetzt mit Sachverständigen - beanstandet hatte, dass die ausgestrahlte Folge "die psychosoziale und psychosexuelle Entwicklung" von Kindern unter 12 Jahren beeinträchtige. Das Argument des Senders, die Verbali-sierung sei zwar flapsig, jedoch in der Jugendsprache geläufig, zog vor Gericht nicht. (AZ: 27 A 61/07)




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