Hauskauf: Schlechten Schallschutz im Doppelhaus nicht hinnehmen

Kauft ein Bauherr ein Doppelhaus und hält er den Schallschutz für unzureichend (was ihm ein Gutachter bestätigt), so kann er den seinerzeit (hier: 1994) mit der Erstellung der zwei Doppelhaushälften beauftragten Bauunternehmer zur Kasse bitten (hier mit 40.000 Euro Schadenersatz), wenn das Gutachten bestätigt, dass die zu der Zeit "geltenden und üblichen technischen Möglichkeiten zum Schallschutz nicht beachtet worden sind." (Oberlandesgericht Koblenz, 1 U 1825/00)




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