Mutter darf Tochter nicht gegen sich selbst vertreten

Stirbt ein Vater und hat er seine (hier: 7jährige) Tochter als Alleinerbin eingesetzt, so kann die Mutter als gesetzliche Vertreterin nicht gleichzeitig als Testamentsvollstreckerin tätig werden, weil das zu Interessenkonflikten führen kann. Vom Familiengericht wird deshalb eine Ergänzungspflegschaft angeordnet, wenn die Mutter das "Amt" der Testamentsvollstreckerin übernimmt. (Oberlandesgericht Nürnberg, 11 UF 1441/01)




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