Wenn die Ehefrau "Verbraucherin" ist...

Unterschreibt eine Ehefrau gemeinsam mit ihrem Mann einen Darlehensvertrag (hier: über 150.000 Euro), ist sie jedoch nur zu 25 Prozent am Betrieb ihres Mannes beteiligt und verfügt er allein über die Verwendung des Geldes, so ist die Ehefrau so zu stellen, als habe sie einen "Verbraucherkredit" genommen. Sind ihr aber die Kreditkonditionen nicht detailliert aufgelistet worden, so haftet sie nicht, wenn das Darlehen nicht zurück gezahlt werden kann. (Oberlandesgericht München, 23 U 4461/01)




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